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Montag, 6. September 2010
Politik & Verwaltung
Ferien auf dem Fingerhutshof machen jede Menge Spaß
Kreis Kleve – Sport, Spaß, Spiel und viele weitere Angebote bietet das Programm der Ferienfreizeit des Kreisjugendamtes auf dem Fingerhutshof in Wissel. Bereits zum 32. Mal kommen innerhalb von 3 Wochen insgesamt 500 Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 13 Jahren zum „FiHuHo“. Sie reisen an aus Bedburg-Hau, Kalkar, Kranenburg, Rees und Uedem. Viele Kinder kennen den Ferienspaß schon aus den Vorjahren und sind gerne wieder dabei. Dieses Jahr steht die Maßnahme unter dem Motto „Burgen, Ritter, Burgfräulein. Eine Reise ins Mittelalter“. So viel Spielzeug und Beschäftigung, die Möglichkeit zu kochen, zu backen und Hütten zu bauen, ist schon eine große Sache für die kleinen Leute. In der ersten Woche werden Airbrush Body-Tattoos angeboten. Ein Highlight in der zweiten Woche ist die Hüpfburg, zum Austoben einlädt. Am letzten Tag dann, wenn die Ferienfreizeit zu Ende geht, gibt es ein mittelalterliches Abschiedsfest. Mit „Kasper der Gaukler“ und vielen kleinen Programmpunkten kommt hier jeder auf seine Kosten. Außerdem wird unter Aufsicht ein Bogenschießen angeboten.
Für alle Kinder und die 40 Betreuer gibt es mittags ein warmes und abwechslungsreiches Mittagessen, nachmittags Kakao und Gebäck. Bei seinem Besuch konnte sich Landrat Wolfgang Spreen selbst davon überzeugen, dass es allen gut schmeckt und auch der Nachtisch nicht fehlen darf (s. Foto). Die Kinder werden aus den Städten und Gemeinden an Sammelpunkten abgeholt und per Bus zum Fingerhutshof gefahren. Die Haltestellen und die Busfahrt werden von den Betreuungspersonen beaufsichtigt. Geleitet wird die Stadtranderholung in Wissel von der Jugendpflegerin des Kreises Kleve, Claudia Jennen und von Jessica Rieger.
Sie informierten den Landrat über das bunte Treiben auf der Burg „Fingerhutshof“. Spreen: „Ich bin davon überzeugt, dass hier der Abenteuergeist der Kinder geweckt wird, sie in neue Rollen schlüpfen und sich mit Freude auf die mittelalterlichen Erlebnisse einlassen. Die Begeisterung der Kinder war selbst in der Mittagspause spürbar.“

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