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Samstag, 4. September 2010
Politik & Verwaltung
Kreis Kleve – Die Bauarbeiten des Kreises Kleve zum Umbau der K 40 in Geldern „Am Holländer See“ schreiten gut voran. Zur Schaffung der neuen Trasse wurden Bäume und Gehölze gefällt, für die nun ein Ausgleich geschaffen wird. Der Kreis Kleve hat zu diesem Zweck Ökopunkte vom Ökokonto der Stadtwerke Geldern GmbH erworben. Das klingt nach Ökologie und so ist es auch zu verstehen, denn auf einem Areal von ca. 120 ha planen die Stadtwerke Geldern verschiedene Pflanzmaßnahmen. Grünlandflächen, Hecken und Streuobstwiesen sind einige Beispiele. Wer nun eine Straße baut oder städtebaulich Flächen versiegelt und somit in die Umwelt eingreift, kann ökologische Werteinheiten auf dem Ökokonto der Stadtwerke buchen. Mehr als 250.000 Ökopunkte wurden bis heute gekauft und auf 9 ha in ökologische Maßnahmen umgewandelt.
Für den Bau der K 40 hat der Kreis Kleve sich an der Gesamtsumme mit 28.390 Ökopunkten beteiligt. Aber nicht nur das. Der Landrat hat gemeinsam mit der Stadt Geldern und den Stadtwerken Geldern das Ökokonto am Wasserwerk in Geldern-Hartefeld initiiert. Im Jahr 2003 schlossen die drei Partner eine entsprechende Vereinbarung als Allianz für Ökologie und Trinkwasserschutz. Mit Unterstützung des Kreises Kleve, der Stadt Geldern und weiteren Abnehmern der Ökopunkte entsteht so ein deutlich ausgeprägter grüner Ring rund um das Wasserwerk, der von Spaziergängern und Radfahrern wertgeschätzt wird.

Foto: Die Projektpartner trafen sich an der neuen Anpflanzung. Von links nach rechts: Bürgermeister Ulrich Janssen, Landrat Wolfgang Spreen und Heinz-Josef Freitag, Geschäftsführer der Stadtwerke Geldern.
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