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Samstag, 4. September 2010
Politik & Verwaltung
Kreisgesundheitsamt gibt Verhaltenstipps
Kreis Kleve - Nach einer Mitteilung des Deutschen Wetterdienstes werden für den Kreis Kleve morgen gefühlte Temperaturen von über 32 Grad erwartet.
Das Kreisgesundheitsamt weist darauf hin, dass aufgrund dieser starken Wärmebelastung und der bereits seit Tagen anhaltenden großen Hitze insbesondere Säuglinge und Kleinkinder sowie ältere Menschen und solche mit chronischen Erkrankungen gefährdet sind.
Was kann man unter anderem im einzelnen tun:
Viel trinken: Mineralwasser, Kräuter- und Fruchttees von Zimmertemperatur sind genau das richtige, 2-3 Liter pro Tag sollten es schon werden
Getränke aus dem Eisschrank, zusätzliche Eiswürfel, regen paradoxerweise die Wärmebildung im Körperinnern noch an und sind somit nicht unbedingt gesundheitsfördernd.
Auch auf stark gesüßte koffein- und alkoholhaltige Getränke sollte man lieber verzichten, sie regen die Flüssigkeitsausscheidung stark an und belasten damit die Kreislaufsituation zusätzlich.
Mineralien und Salze: Sie gehen beim Schwitzen verloren und müssen ersetzt werden, zum Beispiel durch Salzknabbereien, Schnittlauch, Salz oder Zaziki.
Frische Salate: Nach Sommerrezepten zubereitet sind eine ideale Hauptmahlzeit.
Raumklima verbessern – auch ohne Klimaanlage: Jalousien und Rolläden herunterlassen, um die Sonneneinstrahlung zu vermindern. Lüften nur morgens und spät abends – beim Lüften möglich Durchzug herstellen; Ventilatoren mit Vorsicht einsetzen, da nicht jeder die Zugluft verträgt und Erkältungsgefahr besteht; Wärmeabstrahlende Elektrogeräte – soweit nicht benötigt – abschalten.
Wasser – Wellness - und was sonst noch gut tut: Handgelenke mit kühlem Wasser erfrischen; Feuchte Kompressen auf Stirn oder Nacken;
Leichte Kleidung aus Naturfaser tragen.
Geeignete Kopfbedeckung und Sonnenschutz für die Haut, wenn man sich im Freien aufhält. Einkäufe, Erledigungen etc. sollten am Tagesanfang erfolgen.
Besonders wichtig:
Weder Mensch noch Tier sollten sich in einem geschlossenen geparkten Auto aufhalten.
Besonderheiten in der Versorgung eines älteren, erkrankten oder behinderten Angehörigen sind mit dem Hausarzt abzusprechen.
Kreislaufbeschwerden, Muskelkrämpfe, Bauchschmerzen, ungewohnte Unruhe und Verwirrtheitszustände sind Hinweise auf ernstzunehmende Hitzefolgen. Auch in diesen Fällen sollte der Hausarzt hinzugezogen werden.
Ihr Ansprechpartner für Informationen auf dieser Seite:
Eduard Großkämper
Tel.: 02821 85-162
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