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Samstag, 4. September 2010
Politik & Verwaltung
Landrat: „Hohe Vermittlungsquote in Vollzeitstellen ist ein positives Signal“
Kreis Kleve - Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften (BG) ist in diesem Monat – wenn auch geringfügig - erneut gesunken. Im Juli 2010 sind 7.960 (Vormonat 7.972) Frauen und Männer mit ihren Familien auf finanzielle Unterstützung durch das Arbeitslosengeld II angewiesen. Dabei ist es in neun Kommunen gelungen, die Anzahl der BG gegenüber dem Vormonat zu senken, während in Bedburg-Hau, Geldern, Goch Kalkar, Kevelaer, Kranenburg und Rheurdt ein geringfügiger Anstieg zu verzeichnen war. Die durchschnittliche Problemdichte im Kreisgebiet liegt in diesem Monat bei 25,8 (minus 0,1) BG je 1.000 Einwohner. Die Anzahl der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen und Sozialgeldempfänger (überwiegend Kinder) ging um jeweils 35 auf insgesamt 14.474 Personen (Juni = 14.544) zurück, liegen aber noch deutlich über dem Vorjahreswert (13.931).
Landrat: „Erfreulich hohe Vermittlungsquote in Vollzeitstellen“
Mit 363 erfolgreichen Vermittlungen im Juni 2010 wurden sowohl die Erfolge des Vormonats (332) als auch die des Vorjahresmonats (235) weit übertroffen. Für Landrat Wolfgang Spreen ist dies ein positives Signal. Spreen: „Lässt man die Vermittlung auf Ausbildungsstellen in den Schwerpunktmonaten August und September außer Acht, erreichen die aktuellen Vermittlungszahlen erstmals wieder das Niveau vom Sommer 2008 - vor der Wirtschaftskrise. Besonders erfreulich ist hierbei die mit 188 Integrationen (52%) hohe Vermittlungsquote in Vollzeitstellen. In den vergangenen 12 Monaten lag dieser Anteil durchschnittlich bei 41%.“
Durch die erfolgreichen Vermittlungen in den 1. Arbeitsmarkt wurden 122 Menschen mit ihren Familien wieder in die Lage versetzt, ihren Lebensunterhalt unabhängig vom Arbeitslosengeld II sicherzustellen.
Die Kommunen Kranenburg, Weeze, Bedburg-Hau, Issum, Straelen, Wachtendonk, Geldern und Kalkar konnten überdurchschnittliche Anteilsquoten in Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse erreichen. Die übrigen Kommunen liegen hier unter dem Kreisdurchschnitt.
Kosten
Zur Finanzierung der gesamten Hartz IV Kosten wurden im Juni 2010 rund 7,2 Mio. € aufgewendet. Auf den Kreis Kleve entfielen davon rund 2,0 Mio. € für die Kosten der Unterkunft. Insgesamt betragen die finanziellen Aufwendungen in 2010 bisher rund 42,8 Mio. €. Der Anteil des Kreises liegt bisher bei knapp 12 Mio. €.
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